Brokkoli-Phobie und sonstige wissenschaftliche Fakten

Brokkoli-Phobie und sonstige wissenschaftliche Fakten

openlab 001So zwischen uns - inmitten von all den historischen Fragen, die sich die Menschheit seit Jahrhunderten stellt (wie wurden die Pyramiden gebaut und wieso existieren wir eigentlich,…?), gibt es diesen einen kritischen Punkt, den sich eine herausstechende Vielzahl an Eltern fragt: „Wieso will mein Kind, verflixt noch mal, kein Brokkoli essen?“

Tja, liebe Eltern, Zusprüche wie „das ist doch gesund“ und Drohungen wie „ansonsten wirst du nicht wachsen und für immer und ewig mimimimimi (man setze hier ein, was das Herz gerade begehrt)“ werden ziemlich wenig bewirken. Niederschmetternde Nachricht! Woran liegt es aber?

Auf der Suche nach der wahren Antwort bahnten wir uns am 12.12 (schönes Datum, übrigens) unseren Weg durch die verschneite Wiener Innenstadt zu dem „Vienna BioCenter“, um endlich ein weiteres Licht in dem schon ziemlich hell erleuchteten Raum unseres Hippocampus - das ist so ein fürs Lernen zuständiges Gehirnteil und ansonsten auch noch ein sehr vornehmes Wort - anzuzünden. Und siehe da, aus einer flackernden Kerze wurde ein ganzer Kronleuchter, dessen Schimmer wir nun auch mit euch teilen wollen:

1.Erkenntnis: Brokkoli besitzt einen Bitterstoff, den manche durch dafür bestimmte Rezeptoren unserer Mundschleimhaut schmecken und manche nicht – Taster und Non-Taster in der Fachsprache.

2.Erkenntnis: Das liegt in unserer DNA (hört es sich nicht episch an?)

Folgerung: Wir müssen daher eine kleine dafür verantwortliche Region unseres Erbgutes, welches aus der Mundhöhle entnommen wurde, mithilfe eines PCR Tests vermehren und dann unter einer Elektrophorese untersuchen.

->Je länger ein DNA Stück ist, desto weiter ist es in der Elektrophorese ersichtlich; weil längere Stückchen ja, unwissenschaftlich gesagt, bei einer Bewegung durch die Flüssigkeit auf mehr Widerstand stoßen und sich deswegen langsamer nach unten bewegen.

->Die Gene eines Tasters haben eine bestimmte Sequenz, an die ein Enzym im Laufe des Verfahrens binden und schneiden kann – so wird es offensichtlich kürzer sein.

->„Lange“ und somit weiters oben ist ein Stück der DNA dann, wenn es sich um ein Non-Taster Gen handelt.

So lernten wie in den 6 Stunden Arbeit mit höchst präzisen Geräten, wie einer elektronischen Pipette für 300 Euro (in meinen Alpträumen fällt sie mir immer noch aus der Hand), das Umfeld eines echten Labors kennen, vertieften unser Wissen über die Genetik und kamen alle schließlich zu einem persönlichen Ergebnis.

Na dann, machts gut und euren Eltern könnt ihr immerhin erzählen/vorwerfen, dass sie ihre Brokkoli-Vorlieben an euch vererbt haben!

Mit brokkoligen Grüßen

Eure Veronika aus der 8dg

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