Juvenes Translatores – Europäische Jung-Übersetzer:innen gesucht!
In diesem Jahr durften zwei Schüler und eine Schülerin des BG/BRG Biondekgasse am Übersetzungswettbewerb Juvenes Translatores teilnehmen, der am 27. November bereits zum 19. Mal stattfand. Jährlich stellen sich rund 3 000 Schülerinnen und Schüler von zufällig ausgewählten Schulen in der gesamten Europäischen Union der Aufgabe, einen einseitigen Text von einer offiziellen EU-Amtssprache ihrer Wahl in eine andere zu übersetzen. Professionelle Übersetzerinnen und Übersetzer der Europäischen Kommission bewerten die Leistungen der Schülerinnen und Schüler dann im Hinblick auf Sprachgenauigkeit, Ausdruck, Flüssigkeit und Kreativität bei der Lösung von Übersetzungsschwierigkeiten. Neben anderen Preisen für herausragende Leistungen wartet auf die beste Übersetzung des Landes im Frühling eine dreitägige Reise nach Brüssel.
In der Biondekgasse wählte Rebecca Kornelis (8br) die Sprachkombination Niederländisch-Deutsch, Jonathan Unger (8cg) übersetzte von Ungarisch auf Deutsch und Matheo Mantscheff (7dg) übertrug einen englischen Text ins Deutsche.
Ihre Motive für die Teilnahme am Wettbewerb waren vielfältig: Während Jonathan und Rebecca die Idee gefiel, sich mit ihrer jeweiligen Muttersprache schriftlich auf einem höheren Niveau auseinanderzusetzen, wollte Matheo sich und seine Fremdsprachenkenntnisse einem Selbsttest unterziehen. Dass alle drei in der Biondekgasse Latein lernen und somit mit Übersetzungsstrategien und möglichen kreativen Lösungsansätzen bestens vertraut sind sowie über ein stark ausgeprägtes Sprachbewusstsein verfügen, dürfte wohl auch ein Vorteil gewesen sein.
Die große Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern an diesem Wettbewerb verdeutlicht, dass Sprachenlernen auch im Zeitalter der künstlichen Intelligenz attraktiv und wichtig für das Leben und den Lebenslauf von Jugendlichen ist. Die Fähigkeit, mit Menschen aus anderen Kulturen zu kommunizieren und ein gegenseitiges Verständnis füreinander zu entwickeln, wird ein grundlegender Wert der EU bleiben.
Mag. Verena Sprachowitz








